Mit dem Klimaschutzprogramm 2030 erhalten die Bemühungen der Bundesregierung, die ambitionierten Klimaziele zu erreichen, nun erstmals Gesetzesstatus. Umfangreiche Maßnahmen sollten dazu führen, dass die CO2-Emissionen im Vergleich zum Referenzjahr 1990 um mindestens 55 % reduziert werden.

Einen zentralen Punkt des Klimaschutzprogramms stellt die Einführung eines nationalen Emissionszertifikatehandels für die Sektoren Wärme und Verkehr dar – oder anders ausgedrückt: CO2 bekommt einen Preis, der letztendlich zu höheren Kosten beim Verbraucher führt. Die Grundlage dieser Bepreisung von Emissionen aus fossilen Brennstoffen bildet das Brennstoffemissionshandelsgesetzt, kurz BEHG. Neben weiteren Klimaschutzmaßnahmen sowie auch Entlastungen für Bürger und Wirtschaft soll darüber hinaus das Bundes-Klimaschutzgesetzt (KSG) seinen Teil zur Erreichung der Klimaziele beitragen, indem für die einzelnen Sektoren klare Emissionsziele bzw. Obergrenzen festgelegt werden. Spannend wird außerdem zu sehen sein, wie die Maßnahmen im Rahmen des Klimapakets den Anteil erneuerbarer Energien in der Stromnachfrage tatsächlich beeinflussen werden.

Im Rahmen der Veranstaltung, die von VEA - Bundesverband der Energie-Abnehmer e.V. durchgeführt wird, gibt Dr. Christian Pacher (FutureCamp Climate GmbH) einen Überblick über das Thema "Nationales Emissionshandelssystem (BEHG) vs. EU-Emissionshandelssystem (EU-EHS): Grundlagen, Abgrenzung und Unterschiede".

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