Inclusion of downstream products in CBAM
Januar 2025
The Climate Desk TCD Consulting GmbH* und das Ecologic Institute erstellten im Auftrag des Umweltbundesamt eine Studie, die fünf Hauptkriterien zur sinnvollen Priorisierung nachgelagerter Produkte für den CBAM-Einbezug identifiziert und diskutiert.
Der CO2-Grenzausgleichsmechanismus der EU (CBAM) soll durch eine CO2-Bepreisung von Importen sicherstellen, dass innereuropäische Produktion keinen Wettbewerbsnachteil durch den europäischen Emissionshandel erfährt. Davon sind zunächst 573 Produkte primär aus vorgelagerten Sektoren betroffen. Die Studie identifiziert Kriterien für eine geplante Erweiterung um nachgelagerte Produkte, diskutiert deren Operationalisierung und liefert Beispiele für Anwendung und Kombination der Kriterien. So soll eine Diskussionsgrundlage geschaffen und der Handlungsspielraum aufgezeigt werden.
Die fünf identifizierten Hauptkriterien sind:
- ein Produkt enthält einen signifikanten Anteil an mindestens einem CBAM-Gut
- ein Produkt ist emissionsrelevant
- ein Produkt ist Gefahr von Verlagerung ins EU-Ausland (Carbon Leakage) ausgesetzt
- die Einbeziehung eines Produkts erzeugt keinen übermäßigen administrativen Aufwand
- die Einbeziehung eines Produkts hilft bei der Vermeidung von Umgehungstatbeständen
* The Climate Desk TCD Consulting GmbH gehört zur FutureCamp-Gruppe und betreut primär die Dienstleistungsbereiche Research mit der Erstellung von Studien, Gutachten und Wissensprodukten sowie CDP-Reporting mit umfassender Investor- und Kundenkommunikation.
Dr. Lorenzo Montrone und Andreas Wehrl - The Climate Desk TCD Consulting GmbH; Benjamin Görlach und Ramiro De la Vega - Ecological Institute
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