Klimaschutzverträge: Analyse zur Stahlbranche

Oktober 2021

Die Studie „Klimaschutzverträge für die Industrietransformation – Analyse zur Stahlbranche“ wurde in Zusammenarbeit mit Agora Energiewende, FutureCamp, ecologic und dem Wuppertal Institut erstellt.

Als größter industrieller CO2-Emittent kann die Stahlbranche entscheidend dazu beitragen, dass Deutschland seine verschärften Klimaschutzziele von -65 % bis 2030 und Netto-Null bis 2045 erreichen kann. Dazu muss die Primärstahlproduktion in den deutschen Stahlwerken von der kohlebasierten Hochofenroute zur klimafreundlichen Eisendirektreduktion mit grünem Wasserstoff transformiert werden.

Klimaschutzverträge, international als Carbon Contracts for Difference bekannt, werden in der Studie als geeignetes Politikinstrument beschrieben, mit dem der Staat die Mehrkosten für den Aufbau und Betrieb dieser Anlagen absichern kann. Je nach Ausgestaltung beträgt der Finanzbedarf für die Stahlindustrie zwischen 13 bis 35 Milliarden Euro bis zum Jahr 2030. Dadurch können massiv Emissionen eingespart werden und gleichzeitig Industriestandorte und Arbeitsplätze auf dem Weg zur Klimaneutralität erhalten bleiben.

Die Publikation mit Datenanhang steht zum kostenlosen Download unter agora-industrie.de Verfügung (Stand Juli 2026).

Zusätzlich zur Studie finden Sie auf der Website von Agora den „Transformationskostenrechner Klimaschutzverträge (KSV) – Stahlbranche“. Dieser Kostenrechner ermöglicht die Abschätzung der betriebs- und volkswirtschaftlichen Kosten der Transformation zu einer klimaneutralen Stahlproduktion mit erdgas- oder wasserstoffbasierter Eisendirektreduktion im Vergleich zur heutigen Hochofenroute.

Agora Energiewende, FutureCamp, ecologic, Wuppertal Institut

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