LESS und 27 weitere Organisationen aus Industrie, Umweltverbänden und Fachkreisen fordern in einer öffentlichen Erklärung einen glaubwürdigen und praktikablen Rahmen für kohlenstoffarmen Stahl in der neuen EU-Verordnung für das Ökodesign nachhaltiger Produkte (ESPR-Delegated Act.)
FutureCamp bringt seine langjährige Expertise aus der strategischen und operativen Beratung in den Green Steel-Prozess ein.
Ohne klare und ambitionierte Standards entstehen keine Leitmärkte für kohlenstoffarmen Stahl. Für wirksame Dekarbonisierungsanreize braucht es:
- Ambitionierte Grenzwerte im Einklang mit Netto-Null-Pfaden.
- Einen gestaffelten Ansatz, der Emissionsminderungen über alle Technologien hinweg honoriert.
- Klare, praxistaugliche Regeln für Hersteller und Kunden.
Ohne diesen Rahmen lassen sich bahnbrechende Technologien kaum skalieren, und es droht eine Verlagerung CO₂-intensiver Produktion aus der EU statt echter Emissionsminderungen, neue strategische Abhängigkeiten inklusive. Da die ersten großen europäischen DRI-Anlagen 2027 in Betrieb gehen sollen, müssen der ESPR-Standard und die Regeln für Leitmärkte bis dahin gelten, um nicht zu riskieren, dass kohlenstoffarmer Stahl ohne Absatzmarkt auf der Strecke bleibt.
Das Statement ist auf der LESS-Website verfügbar.
Autor:
Tags:
