LESS und 27 weitere Organisationen aus Industrie, Umweltverbänden und Fachkreisen fordern in einer öffentlichen Erklärung einen glaubwürdigen und praktikablen Rahmen für kohlenstoffarmen Stahl in der neuen EU-Verordnung für das Ökodesign nachhaltiger Produkte (ESPR-Delegated Act.)

FutureCamp bringt seine langjährige Expertise aus der strategischen und operativen Beratung in den Green Steel-Prozess ein.

Ohne klare und ambitionierte Standards entstehen keine Leitmärkte für kohlenstoffarmen Stahl. Für wirksame Dekarbonisierungsanreize braucht es:

  1. Ambitionierte Grenzwerte im Einklang mit Netto-Null-Pfaden.
  2. Einen gestaffelten Ansatz, der Emissionsminderungen über alle Technologien hinweg honoriert.
  3. Klare, praxistaugliche Regeln für Hersteller und Kunden.

Ohne diesen Rahmen lassen sich bahnbrechende Technologien kaum skalieren, und es droht eine Verlagerung CO₂-intensiver Produktion aus der EU statt echter Emissionsminderungen, neue strategische Abhängigkeiten inklusive. Da die ersten großen europäischen DRI-Anlagen 2027 in Betrieb gehen sollen, müssen der ESPR-Standard und die Regeln für Leitmärkte bis dahin gelten, um nicht zu riskieren, dass kohlenstoffarmer Stahl ohne Absatzmarkt auf der Strecke bleibt.

Das Statement ist auf der LESS-Website verfügbar.

Autor: Stefan Weigert
Tags:  Industrietransformation


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